90 Prozent sind betroffen
Venenleiden
Eine Volkskrankheit
Die Deutsche Gesellschaft für Phlebologie hat die Bonner Venenstudie in Auftrag gegeben, an der 3.072 Testpersonen im Alter von 18-79 Jahren teilnahmen.
Die Studie zeigt auf, dass bei 90 Prozent der Bevölkerung oft schon im sehr jungen Alter Venen- und Gefäßdefizite auftreten: Cellulitis ist ein Indikator für eine Bindegewebsschwäche. Geschwollene Beine und Besenreiser können auf ein beginnendes Venenleiden hinweisen. Ohne Behandlung können Folgeerkranken auftreten, z. B. Krampfadern, eine tiefe Beinvenenthrombose, das offene Bein (Ulcus cruris) oder auch eine Lungenembolie.
Venenleiden - eine Volkskrankheit
Jeder 6. Mann und jede 5. Frau hat laut der Bonner Venenstudie eine chronische Veneninsuffizienz. 59,1 Prozent haben geringe Veränderungen an den Beinvenen - vor allem Besenreiser - 31,3 Prozent klagen über geschwollene Beine und Krampfadern. Daraus folgt, dass nur 9,6 Prozent der deutschen Bevölkerung gesunde Venen haben.
Eigenverantwortung, Prophylaxe und eine gute Therapie
23 Prozent aller Probanden haben bereits therapeutische Maßnahmen ergriffen: Hier liegen die Kompressionsstrümpfe als Basistherapie mit 15 Prozent deutlich vor den Venenmedikamenten und der Operation mit je 7 Prozent. Viele Menschen sind heutzutage in sitzenden und stehenden Berufen tätig. Durch Bewegungsmangel steigt die Gefahr von Venenerkrankungen.
Basistherapie bei Venenleiden ist der medizinische Kompressionstrumpf.

